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„Autoritäre Rebellion“ von Andreas Speit

„Autoritäre Rebellion“ von Andreas Speit

17.03.2026, Stadt Rendsburg, Fachdienst Integration, Kulturzentrum Rendsburg im Hohen Arsenal, Kleiner Saal, Arsenalstraße 2, 24768 Rendsburg
Lesung Kreis Rendsburg-Eckernförde öffentlich

In seinem Buch „Autoritäre Rebellion“ beschreibt der Autor Andreas Speit, wie antimoderne Reflexe breite Schichten der Gesellschaft erfassen und sie immer weiter nach rechts rücken. Sie sind Familienangehörige, Freunde, Bekannte, Vereinsmitglieder, Doppelkopfspieler, Tennispartnerinnen oder Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr. Sie haben sich entschieden: Diese Bundesrepublik ist nicht mehr ihre Republik. Wir kennen sie, sie sitzen nicht nur in den Parlamenten oder Talkshows, sie sitzen auch an Küchen- und Stammtischen. Sie sind wir, sie kommen aus der Mitte der Gesellschaft. Im Buch wird analysiert, warum in breiten Schichten der Gesellschaft antimoderne Vorstellungen dominieren und welche Folgen die damit verbundene Radikalisierung hat.

Film „Angekommen. Nicht nur Gast!“ mit Filmgespräch

Film „Angekommen. Nicht nur Gast!“ mit Filmgespräch

18.03.2026, Diakonie SH, Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung, Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung, Fachbereich Polizei, Auditorium
Film Kreis Rendsburg-Eckernförde Verwaltung Hochschulangehörige

Der Zielgruppe zeigen wir den Dokumentarfilm, mit Andrea Bastian und Rashida Issoufou. Andrea Bastian hat als Projektleiterin den Film inhaltlich und organisatorisch begleitet, Rashida Issoufou ist eine der Protagonistinnen im Film, die über ihr Ankommen in Deutschland berichten. Im AMIF-Projekt Empowerment #WIRKLICHMACHEN wurde 2025 der Dokumentarfilm von Saad Kanbar fertiggestellt. Er hat den Film gemeinsam mit einer Projektgruppe geplant, gefilmt und produziert. Er tritt dabei selbst als Interviewer und Person mit Migrationsgeschichte auf – er ist vor 10 Jahren aus Syrien nach Deutschland gekommen und musste sich hier orientieren. Im Film befragt er Rama aus Syrien, Elyas aus Afghanistan und Rashida und Sharifa aus Ghana nach ihren Erfahrungen des Ankommens. Saad erkennt nach den Gesprächen: Zugehörigkeit entsteht nicht durch Anpassung, sondern durch Beteiligung.

Studierende des Fachbereiches Polizei und des Fachbereiches Allgemeine Verwaltung sowie Beschäftigte des Ausbildungszentrums für Verwaltung sind herzlich willkommen.

„Zuhören. Verstehen. Begegnen“

„Zuhören. Verstehen. Begegnen“

20.03.2026, Wüstenblumen – Teilhabe für Zugewanderte im Kreis Rendsburg Eckernförde e.V., Materialhofstraße 1b, 24768 Rendsburg
Lesung Kreis Rendsburg-Eckernförde öffentlich

Vorgestellt werden zehn Texte, die von Migrantinnen und Migranten im Rahmen der Wüstenblumen-Schreibwerkstatt entstanden sind. Die Schreibwerkstatt bietet Migrantinnen und Migranten einen geschützten Raum, um das Ankommen in Deutschland zu reflektieren, Erlebtes zu verarbeiten und Erfahrungen zu sortieren. Begleitet wurde der Prozess durch eine Psychologin, die den Teilnehmenden Werkzeuge an die Hand gegeben hat, um mit belastenden Erlebnissen umzugehen. Dabei wurde in vielen Fällen sichtbar, wie relilient die Autorinnen und Autoren sind. Die Texte erzählen von kulturellen Unterschieden, sprachlichen Missverständnissen und Begegnungen, aber auch von rassistischen Anfeindungen. Es sind persönliche Geschichten, die zum Nachdenken anregen. Die Lesung lädt das Publikum ein, Perspektiven zu wechseln und sich mit den Themen Flucht, Rassismus und Ankommen in Deutschland auseinanderzusetzen.

Kreativ-Workshop "Ich gehöre dazu"

Kreativ-Workshop "Ich gehöre dazu"

22.03.2026, Über-den-Tellerrand Rendsburg, Kulturschlachterei Rendsburg, Nienstatdtstr. 4, Rendsburg
Workshop Kreis Rendsburg-Eckernförde Interessierte Erwachsene

Wir beleuchten das Thema Zugehörigkeit auf künstlerische Weise: Unter Anleitung einer Künstlerin entdecken die Teilnehmenden die Technik der Monotypie im Durchdrückverfahren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, nur Neugier und Lust am Gestalten. Im Anschluss werden die Bilder im Rahmen einer kleinen Ausstellung präsentiert.

Radikal höflich gegen Rechtspopulismus argumentieren

Radikal höflich gegen Rechtspopulismus argumentieren

23.03.2026, Nordkolleg Rendsburg, Am Gerhardshain 44, 24768 Rendsburg
Workshop Kreis Rendsburg-Eckernförde öffentlich

Rechtspopulismus begegnet uns in verschiedenen Situationen im privaten, politischen, beruflichen, universitären und schulischen Alltag. Häufig fühlen wir uns in diesen Momenten ohnmächtig. In unserem Workshop wollen wir euch ermutigen und gemeinsam Strategien dafür erarbeiten, rechtspopulistischen Aussagen radikal höflich entgegenzutreten. Die Teilnehmenden erwartet eine Mischung aus verschiedenen Inputs, praktischen Übungen und moderierter Diskussion. Sie erhalten anwendbares Basiswissen über Rechtspopulismus, werden für seine Auswirkungen im Alltag sensibilisiert und lernen, verschiedene Situationen und den Umgang mit ihnen zu differenzieren. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Landesbeauftragten für politische Bildung durchgeführt.

Rechtspopulistischer Sprache radikal höflich begegnen

Rechtspopulistischer Sprache radikal höflich begegnen

24.03.2026, Nordkolleg Rendsburg, Am Gerhardshain 44, 24768 Rendsburg
Workshop Kreis Rendsburg-Eckernförde öffentlich

Rechtspopulistinnen und Rechtspopulisten nutzen bestimmte Begriffe, Sprachbilder und Argumentationsmuster, um Aufmerksamkeit zu provozieren und Stimmung gegen Menschen und Menschengruppen zu machen. Oft findet diese Sprache auch Eingang in unseren Alltag, wodurch sich das rechtspopulistische Weltbild ungewollt verbreitet. In unserem Workshop zeigen wir euch, wie ihr rechtspopulistische Sprache erkennen könnt und sie bei Menschen, die sie unbewusst verwenden, thematisieren könnt. Die Teilnehmenden erwartet eine Mischung aus verschiedenen Inputs, praktischen Übungen und moderierter Diskussion. Sie erhalten anwendbares Basiswissen über Rechtspopulismus, werden für seine Auswirkungen im Alltag sensibilisiert und lernen, verschiedene Situationen und den Umgang mit ihnen zu differenzieren. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Landesbeauftragten für politische Bildung durchgeführt.

Malwerkstatt „Die Welt ist bunt“

Malwerkstatt „Die Welt ist bunt“

24.03.2026, Wüstenblumen – Teilhabe für Zugewanderte im Kreis Rendsburg Eckernförde e.V., Materialhofstraße 1b, 24768 Rendsburg
Aktion Kreis Rendsburg-Eckernförde öffentlich

Malwerkstatt „Die Welt ist bunt“ Maryam Roxana Razavi, Künstlerin aus dem Iran und Mitglied von Wüstenblumen – Teilhabe für Zugewanderte im Kreis Rendsburg-Eckernförde e. V., lädt herzlich zu einer Malwerkstatt ein, die zum gemeinsamen Nachdenken über das Thema Rassismus anregt. Nach einem kurzen inhaltlichen Impuls zum Thema gestalten die Teilnehmenden unter der Anleitung von Maryam ein eigenes Bild. Das kreative Arbeiten wird von Gesprächen begleitet, in denen Raum für Austausch, Reflexion und gemeinsames Lernen entsteht. Die Malwerkstatt bietet die Möglichkeit, eigene Erlebnisse zu verarbeiten, das Thema Rassismus besser zu verstehen, Empathie für Betroffene zu entwickeln und Perspektiven zu wechseln. Mit dieser Malwerkstatt setzen wir ein klares Zeichen gegen Rassismus und für Vielfalt, Pluralität und ein respektvolles Miteinander.

„STELL DICH NICHT SO AN!“

„STELL DICH NICHT SO AN!“

26.03.2026 - 31.08.2026, Wüstenblumen – Teilhabe für Zugewanderte im Kreis Rendsburg Eckernförde e.V., Afrodeutscher Verein Schleswig-Holstein e.V., Online
Aktion Kreis Rendsburg-Eckernförde Landesweit und/oder Online öffentlich

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus macht die Aktion „STELL DICH NICHT SO AN!“ auf Alltagsrassismus aufmerksam. In kurzen Videos erzählen wir von Erfahrungen mit rassistischen Kommentaren, Blicken und Situationen, die viele von uns im Alltag erlebt haben. Ziel der Aktion ist es, für das Thema zu sensibilisieren, zum Nachdenken anzuregen und Perspektivwechsel zu ermöglichen. Nach vorheriger Anmeldung erhaltet ihr am Tag der Veröffentlichung den Link zu den Videos per E-Mail. Teilt die Videos gern weiter und nutzt sie für Veranstaltungen, zur Sensibilisierung gegen Rassismus, oder für Workshops zu Alltagsrassismus und transkultureller Kompetenz.

Filmvorführung: „Noch lange keine Lipizzaner“

Filmvorführung: „Noch lange keine Lipizzaner“

26.03.2026, Stadt Rendsburg, Fachdienst Integration, in Kooperation mit dem Kommunalen Kino Rendsburg, Schauburg Filmtheater, 24768 Rendsburg
Film Kreis Rendsburg-Eckernförde öffentlich

Olga Kosanovic lebt seit ihrer Geburt 1995 in Wien - doch ihr Antrag auf die österreichische Staatsangehörigkeit wird abgelehnt. Warum? Sie war im Laufe ihres Lebens insgesamt 58 Tage im Ausland. Diese persönliche Erfahrung ist der Ausgangspunkt für eine kluge, humorvolle und vielschichtige filmische Auseinandersetzung zu den Themen Zugehörigkeit, Nation und Identität. Mit spielerischem Zugriff kombiniert „Noch lange keine Lipizzaner“ Dokumentation, Performance, Interviews und Archivmaterial. Die Regisseurin hinterfragt die Prozesse rund um die Staatsbürgerschaft und zeigt, wie absurd und willkürlich die Regeln oft sein können.